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Erneuerbare Energien decken 28 Prozent des bayerischen Stromverbrauchs
Sonntag, den 24. April 2011 um 00:00 Uhr   

Pressemitteilung Stand 24. April 2011

Erneuerbare Energien decken 28 Prozent des bayerischen Stromverbrauchs - Photovoltaik kommt auf knapp 6 Prozent.


Der Solarstrom-Anteil im bayerischen Netz verdoppelte sich seit 2009 (Grafik) fast und erreichte 2010 beachtliche 5,7 Prozent

Im Jahr 2010 haben die erneuerbaren Energien nach einer Hochrechnung des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW zu über einem Viertel den Stromverbrauch aus dem Netz der allgemeinen Versorgung in Bayern gedeckt.

Den weitaus größten Anteil leistet nach wie vor die Stromerzeugung aus Wasserkraft (ca. 15,2 Prozent), gefolgt von der Biomasse einschließlich Deponie- und Klärgas (ca. 6,5 Prozent) und der Photovoltaik (ca. 5,7 Prozent). Windenergie (ca. 0,7 Prozent) und die Geothermie spielen eine untergeordnete Rolle.


Kostengünstige Speichertechnologien für Photovoltaik-Strom erforderlich

Die stärksten Zuwächse waren 2010 bei der Photovoltaik-Nutzung festzustellen. Auch mehrere Wasserkraftwerke wurden neu in Betrieb genommen oder modernisiert.

Während die Stromerzeugung aus Wasserkraft und Biomasse rund um die Uhr und auch im Winter zuverlässig einen Beitrag zur Energieversorgung leisten, wird der Photovoltaik-Strom nur an den sonnigeren Tagen in das Netz eingespeist, erläutert der VBEW. Erst wenn es kostengünstige Speichertechnologien gibt, sei dieses entscheidende Manko der Photovoltaik zu beheben.

 

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