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Wie wirkungsvoll ist ein Photovoltaik-Anlage? |
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Kurz gesagt: Sehr wirkungsvoll. Unsere Photovoltaik-Anlagen verwandeln bis zu 80% der Sonnenstrahlung in nutzbare Energie um. Wie hoch genau der Umwandlungsgrad ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Diese Faktoren lassen sich immer nur individuell anhand ihrer persönlichen Voraussetzungen berechnen. Gerne geben wir Ihnen Auskunft.
Für alle, die es gerne genauer wissen wollen und technische Vorkenntnisse haben, ist der nachfolgende Text gedacht. Gerne erklären wir Ihnen das aber auch persönlich. Wirkungsgrad einer Photovoltaik-Anlage Die mit Solarzellen in der Photovoltaik erzielten Wirkungsgrade reichen von wenigen Prozentpunkten – die Wirkungsgrade marktüblicher Solarmodule liegen zwischen 6 Prozent (Dünnschichtmodule auf Siliziumbasis) und 18,5 Prozent (monokristalline Module) – bis hin zu über 35 Prozent (Konzentrator-Mehrschicht-Laborexemplar) oder über 40 Prozent (invertierte „triple-junction“-Solarzelle aus Gallium-Indium-Phosphid und Gallium-Indium-Arsenid). Allerdings benötigen Konzentratorzellen aufgrund ihrer Bauweise eine erheblich größere Fläche, da der Konzentrator die Solarstrahlung von einer großen Eingangsfläche auf die relativ kleine, dafür aber effektivere Solarzelle bündelt. Die benötigte Fläche von Konzentratorzellen nimmt gegenüber monokristallinen Zellen stärker zu, als der Wirkungsgrad zunimmt. Der Systemwirkungsgrad im Jahresverlauf ergibt sich dann aus der Multiplikation mit der Performance Ratio (PR). In diese fließen die Verluste des Wechselrichters ebenso mit ein wie Abschattungen und Verluste durch hohe Temperaturen. Die PR liegt im Bereich von 0,7 bis 0,85. Außer an der Optimierung von Produktionsprozessen arbeitet man auch an einer Erhöhung der Wirkungsgrade, um zu einer Verbilligung der Solarzellen zu kommen. Unterschiedliche Verlustmechanismen setzen diesem Vorhaben aber Grenzen. Grundsätzlich sind die einzelnen Halbleitermaterialien oder -kombinationen nur für bestimmte Spektralbereiche des einfallenden Lichtes geeignet. Ein bestimmter Anteil der Strahlungsenergie kann also nicht genutzt werden, weil die Lichtquanten (Photonen) nicht über ausreichend Energie verfügen, um Ladungsträger "aktivieren" zu können. Auf der anderer Seite wird ein gewisser Anteil an Photonen-Überschußenergie nicht in elektrische Energie, sondern in Wärme umgewandelt. Hinzu kommen optische Verluste, wie die Abschattung der Zelloberfläche durch die Kontaktierung oder die Reflexion einfallender Strahlung an der Zelloberfläche. Auch elektrische Widerstandsverluste im Halbleiter und in den Anschlußleitungen sind als Verlustmechanismen zu nennen. Der störende Einfluß von Materialverunreinigungen, Oberflächeneffekten und Kristalldefekten ist ebenfalls nicht unerheblich. Einzelne Verlustmechanismen (Photonen mit zu geringer Energie werden nicht absorbiert, Photonen-Überschußenergie wird in Wärme umgewandelt) können nicht weiter optimiert werden, weil sie aus physikalischen Gründen durch das verwendete Material vorgegeben sind. Dies führt zu einem theoretisch maximalen Wirkungsgrad von beispielsweise etwa 28 % bei kristallinem Silizium. Hinweis: Alle Angaben sind maximale theoretische Wirkungsgrade verschiedener Solarzellen bei Standardbedingungen.
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