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Vor- und Nachteile der Nutzung von Sonnenenergie |
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Unbegrenzt verfügbar und beste Umweltverträglichkeit: Die Vor- und Nachteile der Nutzung von Sonnenenergie
Seit Millionen Jahren vorhanden Der größte Vorteil ist zweifelsfrei die unbegrenzte Verfügbarkeit. So lange die Sonne existiert, gibt es auch die elektromagnetische Strahlung. Ohne Sonne wäre die Erde ein eisiger Planet ohne Leben. Die bisher genutzten Energieträger wie Öl oder Gas gehen definitiv zu Neige. Die Wissenschaft ist sich einig: Öl wird schon in wenigen Jahrzehnten aufgebraucht sein. Der Einsatz von Atom-Energie ist ebenfalls mit einem Ablaufdatum versehen. Selbst diese spaltbaren Energieträger sind nicht unbegrenzt. Beste Umweltverträglichkeit aller Energieträger Bei der Erzeugung von Strom durch Sonnenenergie kommt es zu keiner Freisetzung von Feinstaub (z.B. Rußpartikel) oder Treibhausgasen (wie CO2). Öl oder Gas, sogenannte fossile Energieträger, sind mitverantwortlich für den Treibhaus-Effekt. Atom-Energie hinterläßt Müll, der noch 1000 Jahre nach Nutzung eine lebensgefährliche Strahlung verursacht. Dezentrale Energiegewinnung braucht keine teuren Großkraftwerke Mit der Erfindung des Wasserrades begann die Zeit der zentralen Energieversorgung. Die Dampfturbinen des 19. Jahrhunderts waren sehr groß und sehr teuer – völlig ungeeignet zur dezentralen Versorgung. Bis heute hat sich das nicht geändert. Die Milliarden teuren Atomkraftwerke produzieren Strom für eine große Anzahl von Menschen. Die Photovoltaik dagegen ist nicht auf riesige Kraftwerke angewiesen. Durch die Verknüpfung des deutschen Energienetzes kann heute jeder „ein Stück Energie“ zum Gesamtbedarf beitragen. Ein paar tausend Dächer mit Sonnenkollektoren ersetzen problemlos ein Atomkraftwerk. Und es gibt Millionen von Dächern in Deutschland! Zur Zeit sind rund 40% der Gesamtenergiemenge reine Reserve für den Fall, dass ein Kraftwerk ausfällt oder der Strombedarf kurzfristig steigt. Durch den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern könnte diese Energiereserve komplett eingespart werden. Hier zählt dann nicht mehr die Größe einer Anlage, sondern die installierte Menge an Sonnenkollektoren. Niedrigere Stromkosten durch dezentrale Photovoltaik-Anlagen Was kaum einer weiß: Die Weiterleitung und Verteilung der heute herkömmlich erzeugten Elektrizität kostet genau so viel wie die Energieherstellung selbst. Außerdem „verlieren“ wir durch die langen Leitungsnetze rund 15% der Energie. Anders gesagt: Von 100 Kilowattstunden im Kraftwerk erzeugter Energie kommen nur 85 Kilowattstunden bei uns Verbraucher an. Zahlen müssen wir aber für die vollen 100 Kilowattstunden. Photovoltaik-Anlagen dagegen arbeiten dezentral. Der erzeugte Strom wird normalerweise im näheren Umkreis wieder verbraucht. Das örtliche Energieunternehmen speist den „Sonnenstrom“ direkt in sein eigenes Stromnetz ein. Der Energieverlust ist deshalb extrem niedrig und spart bares Geld. Das ist auch einer der Gründe für das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es gibt aber auch einen Nachteil bei der Nutzung von Sonnenenergie Sonnenenergie ist nicht überall gleichmäßig verfügbar. Je nach Sonneneinstrahlung schwanken die erzeugten Mengen; bei Nacht wird selbstverständlich überhaupt kein Strom erzeugt. Daher wird es immer auch Großkraftwerke geben müssen, die diese Schwankungen im Energienetz ausgleichen. Das deutsche Energienetz, an dem jeder Haushalt angeschlossen ist, ist aber in der Lage, nicht nur Energie ins Haus zu transportieren, sondern auch wieder heraus. Das macht den Einsatz kleiner Photovoltaik-Anlagen und somit eine dezentrale Energieversorgung problemlos möglich. Wenn Ihre Photovoltaik-Anlage Strom produziert, wird diese Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Wenn Sie aber keinen Strom produzieren, kommt die Energie wie bisher über die normalen Stromanschlüsse in ihr Haus. Von dieser Situation können Sie persönlich profitieren – werden Sie Stromerzeuger!
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